Rinderbrühe


Eine schöne Brühe schadet nie. Ein tolles Rezept für eine kräftige Rinderbrühe möchte ich euch vorstellen. Man braucht dafür nur etwas Gemüse, ein Kilogramm Rinderbrust und ein paar Gewürze. Die gekochte Rinderbrust kann dann als Einlage für die Suppe verwendet werden oder am Tag darauf als Rinderbrust-Salat mit Zwiebeln und Essiggurken zubereitet werden. Ich nehme immer die Hälfte des Fleisches als Suppeneinlage, die andere Hälfte als Rindssalat fürs Vesper. Und kleiner Tipp für Suppen: ich friere in einem Gefrierbeutel die Schalen und Abschnitte von Karotten, Knollensellerie, weißen Zwiebeln und die dunkelgrünen, harten Teile vom Lauch ein, so habe ich immer das klassische Suppengemüse vorrätig. Und wenn Suppe übrig bleibt kann aus dem Rest ein Risotto gemacht werden. Zum Beispiel Risotto mit Spinat, mit Aubergine, mit Basilikum oder mit Pilzen.

Rinderbrühe

Das Rezept ist von Simon Tress aus seinem tollen Buch Echt schwäbisch!. Auf seiner Homepage wird über den Baden-Württembergern geschrieben: Simon Tress gibt in seinem neuen Kochbuch Echt schwäbisch! (Christian Verlag) seinen ganz persönlichen und familiären Einblick in die Küche seiner Heimat. Denn er verbindet mit dem Duft von krossem Zwiebelrostbraten, frischem Brot und süßen »Nonnenfürzle« Erinnerungen an seine Kindheit und besondere Momente mit seinen Eltern, Großeltern und seinen drei Brüdern. In Echt schwäbisch verrät er die Geheimrezepte seiner Familie, die schon seit Generationen auf der Alb lebt. Er nimmt die Leser mit an den Küchentisch seiner Familie. Hier wird aufgekocht: deftig, zeitlos, und einfach lecker. Denn mit guten Speisen wird nicht gegeizt im Heimatland der Spätzle und bei Familie Tress erst recht nicht.

 

Zutaten für 3,5l Rinderbrühe

1kg Rinderbrustkern (gerne mit Fettauflage)

3,5l Wasser

2 weiße Zwiebeln mit Schale

2 mittelgroße Karotten (oder 1 gute Handvoll Schalen)

1/2 mittelgroße Knolle Sellerie (oder 1 gute Handvoll Schalen)

2-3 Zehen Knoblauch mit Schale

2 Lorbeerblätter, getrocknet

1 EL Pfefferkörner, schwarz

Salz

Zubereitung

Das Fleisch in einen ausreichend großen Topf geben und mit 3,5 Liter kaltem Wasser bedecken. Zwiebeln mit der Schale grob würfeln, ebenso die Karotten und den Sellerie, den Knoblauch mit der Schale halbieren. Alles zum Fleisch geben. Pfefferkörner und Lorbeerblätter in ein Gewürzsäckchen geben und ebenfalls in den Topf geben (ich nehme ein Einmal-Teebeutel, den ich zubinde) – das Säckchen lässt die Gewürze später gesammelt aus der Brühe entnehmen. Alles aufkochen und dann gute 2,5 – 3 Stunden bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Anschließend das Fleisch aus der Brühe heben. Die Brühe durch ein Sieb abgießen und mit Salz abschmecken. Je nach Geschmack das Fleisch in Stücke schneiden und zur Brühe servieren.

 

Für einen Fleischsalat:

gekochte Rinderbrust (Menge nach Belieben)

1 rote Zwiebel

5 Essiggurken aus dem Glas (und etwas Gurkenwasser)

1 EL gehackte glatte Petersilie

1-2 EL Weißweinessig

1-2 EL Sonnenblumenöl

Pfeffer, Salz, mittelscharfer Senf

Zubereitung

Das Fleisch in mundgerechte, nicht zu dicke Streifen schneiden – am besten gegen die Faser, dann wird es weniger zäh zum Kauen. Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Mit dem Fleisch in eine Schüssel geben. Die Gürkchen in Streifen schneiden und dazugeben, ebenso die gehackte Petersilie. Den Salat mit Senf, Essig und Sonnenblumenöl anmachen. Mit Salz, Pfeffer und Gurkenwasser abschmecken. Vor dem Servieren eine gute halbe Stunde stehen lassen.

En guade!

Die Buchreihe aus dem Christian Verlag ist übrigens sehr zu empfehlen. In meiner Sammlung stehen noch Echt bayrisch!, Echt norddeutsch! und Echt griechisch!

Zu kaufen gibts das Echt schwäbisch! unter anderem hier (Partnerlink):

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