Wie der Titel schon sagt: mehr ist es nicht. Muss aber auch nicht. Denn allein das Sößchen ist ein Traum! Ich habe sie in einem Post von Nils Jorra gesehen und musste sie gleich ausprobieren. Als Beilage passt natürlich ein frischer Salat, Kartoffelgratin oder auch Pommes Frites. Als Steak habe ich Flank vom Wagyu genommen – das hat einen schönen kernigen Biss. Die Qualität ist des Fleisches ist dabei entscheidend. Ich kaufe am liebsten Fleisch vom Wagyu-Rind bei Benjamin Junck. Seine Wagyu- und Angus-Rinder leben von April bis November in Mutterkuhhaltung am Albtrauf im Killertal auf 700 m Höhe auf 300 ha extensiver Grünlandfläche. Im Winter sind die Tiere in Gruppen und großzügigen Stallungen auf Stroh im Vornagelhof untergebracht. Junck zerlegt das Fleisch selbst und vertreibt es über seinen Familienbetrieb vor Ort oder über seinen kürzlich eröffneten Onlineshop. Einige Zuchterfolge sprechen für die Qualität seiner Rinder. So wurde zuletzt der Wagyu-Zuchtbulle VG Tsuyoshi bei der 1. Bundesschau 2022 zum Gesamtsieger gekürt und erhielt noch im selben Jahr den Titel „Champion of the World“. Schaut euch mal paar Bilder vom Vornagelhof auf Instagram an und bestellt im Onlineshop. Oder schaut vor Ort vorbei und lasst euch den Hof und seine Rinder zeigen! Und nun aber zurück zum Rezept:

Zutaten für 4 Personen
150g Steak (pro Person/Cut nach Wahl)
200ml Sahne
200ml Rinder- oder Kalbsfond
1-1 1/2 EL eingelegte grüne Pfefferkörner
100ml Madeira
2-3 Schalotten
2 TL Tomatenmark
1-2 TL grober Pfeffermix (z.B. 9 Pfeffer-Mix von Ankerkraut)
Salz, Butter, hoch erhitzbares Öl/Fett
Zur Zubereitung des Steaks einfach eine Zubereitungsmethode in meinem ausführlichen Beitrag „Wie brate ich ein Steak richtig?“ auswählen.
Für die Pfefferrahmsoße die Schalotten fein würfeln und in einer Pfanne in etwas Butter anschwitzen. Grüne Pfefferkörner mit etwas Lake und Tomatenmark dazugeben. Kurz einrühren und mit Madeira ablöschen. Fond angießen, groben Pfeffermix dazugeben und etwas einköcheln lassen, dann die Sahne angießen. Soße einköcheln lassen bis gewünschte Konsistenz erreicht ist – evtl. mit Speisestärke abbinden, ist aber bei Sahne m.E. nicht notwendig. Mit etwas Salz und Pfeffermix abschmecken: die Schärfe kann jetzt entsprechend angepasst werden.
Als hübsche Deko habe ich Borretschblüten hergenommen.
Ein Gedanke zu “Steak in Pfefferrahmsoße”