Krause Glucke


Mit dem Spätsommer und dem Anfang der Herbstzeit geht man ja gerne mal noch in die Pilze. Bisher sammelte ich vor allem Steinpilze, Pfifferlinge, Semmelstoppelpilze, Maronenröhrlinge, Parasolpilze und Totentrompeten. Aber neuerdings hat es mit ein Pilz sehr angetan, nachdem mich ein befreundeter Förster mit den Wald genommen hat, um Krause Glucke zu sammeln. Ein sehr schmackhafter, badeschwammähnlicher Pilz, der gerne an Kiefern wächst. Wird auch Fette Henne genannt (wie die gleichnamige Gartenpflanze). Intensives, fast nussiges Pilzaroma und auch nach dem Anbraten noch „al dente“ also mit Biss. Verträgt beim Anbraten gut ein paar Röstaromen. Dazu brauchts nur ein paar Salzflocken, wenig Pfeffer aus der Mühle und frische Petersilie – die aufgrund ihrer leicht grasig-herben Säure m.E. immer gut zu Pilzen passt. Hier das Ergebnis:

Krause Glucke

Zutaten für 2 Personen

1 Fette Henne

1 EL gehackte Petersilie

Salz, Pfeffer, Butter

Zubereitung

Den Pilz gut ausschütteln (nicht waschen!) – es bleibt doch recht viel vom Wald hängen z.B. Nadeln der Kiefer, Blätter, Erde, Insekten… Dann wie einen Blumenkohl in kleine, mundgerechte Stücke/Röschen schneiden. In einer großen Pfanne 1 EL Butter auf mittlerer Hitze erhitzen. Wenn die Butter anfängt aufzuschäumen, die Pilzstücke hinzugeben. Unter gelegentlichem Rühren ungefähr 6-8 Minuten anbraten (keine Angst, die Pilze wässern nicht so schnell wie Steinpilze oder Champignons!). Anschließend etwas salzen und pfeffern, auf vorgewärmte Teller geben und mit der gehackten Petersilie bestreuen.

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