Schichtfleisch


Ich verwende für dieses Gericht ausschließlich Schweinenacken, da dieses Stück neben Schweinebäckchen am zartesten nach dem Garen zerfällt und es ein gutes Verhältnis von Fleisch und Fett aufweist. Zudem ist es überall gut zu bekommen und ist recht preiswert. Ich kaufe den Nacken immer am Stück und schneide ihn selbst in schön dünne Scheiben (vorher anfrieren, dann klappt das am besten – ein scharfes, langes Messer vorausgesetzt). Die Scheiben werden dann gerubt (ich liebe den Rub „Smoking Zeus“ von Ankerkraut!) und für 24 Stunden im Kühlschrank gelagert. Auf den Speck/Bacon am Ende verzichte ich, denn Fett und Geschmack ist in den Zutaten schon genug vorhanden. Die Schweinenackenscheiben werden dann in einem schweren Topf abwechselnd mit roter und grüner Paprika und Zwiebelringen geschichtet und am Ende mit reichlich Barbecue-Soße getoppt. Ich bevorzuge die rauchig-süße BBQ-Soße auf Pflaumenbasis von The Barbecue Sauce. Dann in den Ofen oder auch im gusseisernen Dutch-Oven in die Glut, gute zwei Stunden warten und genießen. Dazu passen Pellkartoffeln, Reis oder Bauernbrot.

Zutaten für 6-8 Personen

1,5kg Schweinenacken

2 große rote Paprikaschoten

2 große grüne Paprikaschoten

2 große weiße Zwiebeln

1 Flasche BBQ-Soße nach Wahl z.B. The Barbecue Sauce „Rauchig Süß“

3-4 EL Rub nach Wahl z.B. Ankerkraut „Smoking Zeus“

Schnittlauch oder Petersilie nach Belieben

Zubereitung

Schweinenacken in dünne Scheiben schneiden und rundum mit dem Rub würzen. Im Kühlschrank 24 Stunden marinieren. Einen großen Topf schräg auf die Seite legen. Paprikaschoten jeweils entkernen und längs in je drei bis vier große Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und in Scheiben/Ringe schneiden. Abwechselnd mit den Fleischscheiben, Paprikastücken und Zwiebeln schichten. Am Ende sollte alles eng aneinander geschichtet sein. Topf wieder aufstellen und 200-250g BBQ-Soße über den Zutaten verteilen. Im Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze mit Deckel (!) weich garen. Auf der Glut oder im Feuer dauert es je nach Hitze vermutlich länger, das muss man ausprobieren. Aber Übergaren geht bei dem Gericht fast nicht, also keine Sorge.

Guten Hunger!

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